Schule im Herbst

gartentagEine Möglichkeit, die Schulgemeinschaft zu erleben und zu pflegen sind die normalerweise regelmäßig stattfindenden Gartentage. Dies war in der Corona Zeit leider nicht möglich. Gearbeitet wurde vereinzelt trotzdem, dann aber allein bzw. Familienintern.

Endlich war es uns nun wieder möglich einen gemeinsamen Gartentag zu veranstalten. Wenn auch dieses Mal noch etwas anders als sonst.

Um die Gruppen klein zuhalten und möglichst vielen das Mitarbeiten zu ermöglichen, wurde für Samstag 26.6.21 sowohl von 9.00-12.00 Uhr wie auch 14.00 -17.00 Uhr eingeladen.
Gearbeitet wurde wie immer draußen und selbstverständlich mit Abstand. Aber das, wie sonst übliche, gemeinsame Picknick musste ausfallen. Dennoch konnten ein paar anregende, Gespräche geführt werden. Und geschafft wurde auch so einiges.

Um das neunte Lebensjahr herum durchleben die Kinder eine Entwicklungsphase, in der ihr selbstverständliches Sich-Verbunden-Fühlen mit der Welt abreißt. Die Waldorfpädagogik bezeichnet diesen Entwicklungsschritt auch als „Rubikon". Die Kinder empfinden in dieser Zeit häufig eine große Verunsicherung in ihren Beziehungen zu Mitmenschen und ihrer Umwelt. Daher ist in der zweiten/dritten Klasse die Hausbauepoche ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts.
Die Kinder lernen nun besonders die praktische Arbeit kennen und schlagen eine neue Brücke zur Welt, indem sie sich tätig mit ihr verbinden.

Die Klasse 2/3 der Klassenlehrerin Monika Freiling beteiligte sich an der Aktion „Tulpen für Brot“.

Tulpen für Brot

Im Gartenbauunterricht wurden die Tulpenzwiebeln mit Frau Meyer gepflanzt und im Folientunnel den Winter über gepflegt. Die Kinder konnten so miterleben, wie sich aus einer Zwiebel langsam eine Blume entwickelt.